Öchsle und Warthausen

1. Geschichte:

Im Dezember 1999 begannen die Jugendlichen unseres Vereins mit dem Bau einer H0e-Anlage im Stil des„Öchsle“

(Schmalspurbahn Warthausen - Ochsenhausen).

Anfangs sollte auf sechs Segmenten der Bahnhof Ochsenhausen und ein Streckenteil entstehen. Zusätzlich wurde eine Wendeschleife gebaut, um einen zügigen Betrieb bei Ausstellungen möglich zu machen. Nachdem die ersten Segmente fertig waren, haben wir uns zum Aufbau des zweiten Bahnhofs „Maselheim“ und zwei weiterer Streckensegmente entschlossen. Nach dem Aufbau bei zwei Ausstellungen haben wir uns im November 2001 zum Bau einer zweiten Wendeschleife für den Bahnhof Ochsenhausen entschieden um einen Durchgangsbetrieb zu ermöglichen. Zurzeit entsteht der Bahnhof Warthausen der neben einer zweigleisigen normalspurigen Hauptstrecke auch einen Abzweig zur Schmalspurbahn bietet. Dieser Bahnhof, der unter dem Namen „Projekt 2005“ entsteht, ist gleichzeitig auch der erste Teil einer

neuen großen H0-Anlage. Bei diesem Bahnhof wurde versucht das Vorbild relativ orginalgetreu nachzubauen, es wurde jedoch, um auch den Spielspaß zu erhöhen, der Stand aus dem Jahre 2005 gewählt.

 

 

2. Grundaufbau und Landschaft:

Die Segmente sind aus 10 mm Sperrholz aufgebaut und mit Leisten zusätzlich verstrebt. In den Ecken sitzen Metallwinkel die zur Aufnahme der höhenverstellbaren Füße dienen. Die Gleise sind auf einer dünnen Korkschicht verlegt, während die Landschaft großteils direkt auf das Holz aufgebaut wurde. Trotz des Projektnamens "Öchsle" ist die Landschaft entlang der Strecke ein reines Fantasieprodukt, in den Bahnhöfen haben wir uns dafür viel Mühe gegeben, gewisse markante Landschaftspunkte nachzugestalten um ein Wiedererkennen zu ermöglichen.

 

 

3. Technik:

Das Gleismaterial der Anlage stammt von der Firma Tillig, bei den Weichenantrieben haben wir auf die bei uns bewährten Produkte der Firma Fulgurex zurückgegriffen.

Nachdem die Anlage ursprünglich für einen konventionellen, analogen Bahnbetrieb ausgelegt war, haben wir mittlerweile einen Digitalbetrieb eingeführt. Jeder Bahnhof besitzt ein eigenes, selbstgebautes Stellpult mit einem Transformator zur

Stromversorgung.

Der Bahnhof Warthausen wurde für die Ausstellung 2016 auf eine komplett digitale Steuerung umgebaut. Dies ermöglicht das Schalten von Fahrstraßen über die ESU ECoS.

 

 

4. Betrieb:

Der Betrieb der Anlage bietet durch das Vorbild einer Museumsbahn ungeahnte Möglichkeiten. Auch im Vorbild waren in der Museumszeit des "Öchsles" bereits zahlreiche Loks und Wagen aus verschiedenen Ländern auf der Strecke in Oberschwaben im Einsatz, damit kann natürlich auch der Modellbahner neben württembergischen, österreichischen oder schweizerischen Vorbildern auch Fahrzeuge aus Sachsen einsetzen. Auch ein funktionaler Rollbockbetrieb kann auf

der Strecke dargestellt werden.

Hier eine Bildergalerie zur Anlage

Für Abmessungen und weitere Informationen können Sie sich hier ein PDF zur Anlage downloaden.

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